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Gewinne mit BGM

Positive Effekte des BGM bemessen sich nicht allein am Krankenstand. Dieses Erfolgskriterium ist zwar für die Betriebe gut messbar und mit unmittelbaren finanziellen Belastungen bzw. Erleichterungen verbunden. Allerdings sollte der Krankenstand nicht das alleinige Erfolgskriterium sein, da er nicht nur durch die Unternehmen selbst, sondern auch durch zahlreiche andere Faktoren beeinflusst wird.

Betriebliches Gesundheitsmanagement hat als Prozess die gesundheitliche Gestaltung von Arbeit, Organisation und Verhalten zum Ziel. Dabei werden Verhältnisse, Verhalten und Führung/Management gleichermaßen einbezogen.

Daher sollte der Kreis der Kennzahlen um sinnvolle qualitative Kriterien erweitert werden: So könnten sich zum Beispiel Veränderungen im Führungsverhalten, beim Commitment, bei der Arbeitszufriedenheit, bei der Zahl der Verbesserungsvorschläge oder den psychosomatischen Beschwerden als sinnvolle Erfolgsindikatoren erweisen. Sind sinnvolle Erfolgskriterien bekannt, gilt es, passende Methoden zu ihrer Messung auszuwählen oder zu entwickeln. Dies können standardisierte Fragebögen, Punktabfragen oder auch Interviews sein.

Wichtig ist, dass bei der inhaltlich sinnvollen Kennzahl überhaupt eine Veränderung festzustellen ist. Dann werden Gewinne durch BGM auf sehr verschiedenen Ebenen deutlich.