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BGM verstehen

BGM ist eine Aufgabe für Unternehmen mit dem Ziel, mit gesunden und fitten Mitarbeitern langfristig auf dem Markt zu bestehen. Neben dieser Firmen-Perspektive berührt die Art und Weise, wie in den Unternehmen gearbeitet wird, unsere Familien, die Volkswirtschaft und sozialen Sicherungssysteme. Neben dem Blick auf betriebliche Bilanzen geht es um gesellschaftliche Kosten erschöpfter Belegschaften, um den gesellschaftlichen Nutzen einer gesunden Arbeitswelt.

Unternehmen sind eingebettet in ein Umfeld und die Gesellschaft, sie unterliegen gesetzlichen Standards und sozialen Normen. Gesunde Arbeit ist theoretisch ein Anliegen der ganzen Weltgesellschaft – dies kommt z.B. in der Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 1986 zum Ausdruck. Dabei können wir voneinander lernen – die intensive Aufnahme des „Hauses der Arbeitsfähigkeit“ des finnischen Arbeits- und Gesundheitsforschers Juhani Ilmarinen ist ein Beispiel dafür.

Jenseits von Modefloskeln geht es also um konkretes Anpacken – dabei lassen sich negative Erfahrungen anderer vermeiden: durch Erfahrungsaustausch, die qualifizierte Weiterbildung von Entscheidungsträgern und Führungskräften, die richtige Auswahl professioneller Anbieter und der passenden Instrumente.

Ein fundiertes Verständnis von BGM hilft dabei, diese Entscheidungen zu treffen und die vorhandenen Kräfte bestmöglich zu mobilisieren und zu bündeln.