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Zielklärung

In Arbeitsphase 2 des BGM-Zyklus gilt es auf der Grundlage der in Arbeitsphase 1 grob eingegrenzten, allgemeinen Leitziele ("Vision" des Kunden) evaluationsfähige strategische Richtziele, taktische Grobziele, operative Feinziele

  • zu operationalisieren,
  • zu priorisieren sowie
  • zu hierarchisieren.

Die Formulierung gleichermaßen realistischer wie motivierender weil „gehirngerechter“ Leitziel-Definitionen für das BGM-Projekt erfolgt entsprechend den Wohlgeformtheitskriterien des systemisch erweiterten S.M.A.R.T.e.-Modells für die Zielklärung.

Die Priorisierung wird entsprechend 4 Kategorien vorgenommen:

  1. „wichtig (Qualität der Arbeit) UND dringlich (terminiert)“,
  2. „dringlich“,
  3. „wichtig“ (regelmäßig von Bedeutung)
  4. mittel- bis langfristig relevant

Die Ausdifferenzierung der in Arbeitsphase 1 priorisierten, umfassenden Leitziele erfolgt - innerhalb einer Planungstabelle - in strategische Richtziele, taktische Grobziele sowie skalierbare operationale Feinziele.

Methodischer Hinweis:
Arbeitsschritt 3 beinhaltet auch einen Ökologie-Check in Form Stakeholderanalysis, den Abgleich mit verfügbaren Ressourcen (Budget, Zeitkontingente, Räumlichkeiten, Dozentenpool, einsetzbares Methodenspektrum anhand der nach Thema und Didaktik ausdifferenzierten Curricula, verfügbarer IT-Support virtuell flankierter Angebote für Cooperative Learning in den Leistungseinheiten etc.)